Diät im Schlaf!

Eine wahrhaft traumhafte Vorstellung: Die Diät im Schlaf! Abends geht man ins Bett, schläft ein, träumt etwas Schönes und morgens hat man ein paar Pfund abgenommen. Diät im Schlaf, geht das so einfach? Nein! Ein paar Voraussetzungen gilt es zu erfüllen, damit man bei einer Diät im Schlaf abnehmen kann. Zuerst einmal, verantwortlich für eine Abnahme im Schlaf sind Hormone.

Welche Hormone sind bei der Diät im Schlaf beteiligt?

Im Prinzip kann man sich Hormone wie An- und Ausschalter vorstellen. Jedes Hormon hat einen Gegenspieler. Im Körper wird die Regulation des Blutzuckerspiegels durch das Hormon Insulin gesteuert. Steigt der Blutzuckerspiegel durch die Aufnahme von Kohlenhydraten durch die Nahrung an, speichert Insulin den Zucker als Glucogen in Leber und Muskeln. Glucogen ist eine Speicherform des Zuckers, die aus zwei Molekülen Glukose besteht. Dabei steht das Glucogen aus der Leber bei Bedarf dem Gehirn als Energieversorgung und das Glucogen aus den Muskeln dem Bewegungsapparat zur Verfügung. Beide Speicher sind jedoch klein (Leber: 60-90 g; Muskeln: 300-400 g). Sind die Speicher voll, lagert das Insulin den Zucker in Fettzellen ein.

Der Gegenspieler von Insulin ist Glucagon [mehr]. Dieses Hormon setzt Fettsäuren aus den Fettzellen frei, wenn nicht genügend Zucker als Energielieferant zur Verfügung steht. Glucagon leitet sozusagen die Fettverbrennung ein. Dieses von der Bauchspeicheldrüse produzierte Hormon wird freigesetzt, wenn der Blutzuckerspiegel unter eine kritische Grenze fällt. Es setzt nun die in der Leber gespeicherten Glucogene in Form von Glukose frei, sodass unser Gehirn über den Blutzucker weiter mit Energie versorgt wird. Ist dieses Depot erschöpft, sorgt Glucagon dafür, dass aus den Fettdepots Fettsäuren freigesetzt werden. Dabei entstehen sogenannte Ketonkörper. Diese Ketonkörper versorgen nicht nur das Gehirn sondern auch die Muskeln mit Energie.

Was geschieht bei der Diät im Schlaf im Körper?

Wenn wir schlafen bewegen wir uns und unser Gehirn arbeitet nachts zum Teil auf Hochtouren. Diese Aktivitäten benötigen Energie. Ein Verzicht auf Kohlenhydrate, sozusagen eine Kohlenhydrate Diät, die vom Körper nur langsam abgebaut  und  in Form von Zucker zur Verfügung gestellt werden, verzögert die Insulinausschüttung. Tagsüber hält uns dies länger satt, sodass wir nicht Unmengen an Nahrung zu uns nehmen. Nachts wäre dies nicht von Vorteil,  da dies eine verzögerte Insulinausschüttung bedeuten würde. Insulin als Gegenspieler von Glucagon führt zu einer Hemmung der Ausschüttung dieses Hormons. Ohne Glucagon gibt es wiederum keine Fettverbrennung. Ein Verzicht auf Kohlenhydrate führt somit zu einem Absinken des Blutzuckerspiegels unter das kritische Maß, daraus folgt eine Ausschüttung von Glucagon und ein Abbau der Glucogendepots und anschließend der Fettsäuren in den Fettzellen. Also kann man davon ausgehen, dass eine Diät im Schlaf funktioniert, indem man abends auf die Aufnahme von Kohlenhydraten verzichtet. Aber:  Ohne Glucagon keine Diät im Schlaf!

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Beschreibung

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